Tuina Massage

Die Tuina Massage geht zurück auf die Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit Tuina sollen Blockaden der Energiebahnen aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst werden. Durch diese Stimulation und Regulation sollen Yin und Yang und der Funktionskreis der Fünf Elemente im Körper wiederhergestellt werden.


Schröpfmassage

Die Schröpfmassage ist ein Entgiftungsturbo. Ihr Saugeffekt wirkt anregend auf das Immunsystem. Diese Methode soll auch gegen Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen und Verspannungen, Rückenschmerzen und chronischen Kopfschmerzen helfen, aber auch bei Asthma und Tuberkulose helfen. Beim Schröpfen werden Reflexzonen des Rückens gereizt, die auf innere Organe und Organsysteme einwirken.


Guasha Massage

Die Guasha Therapie ist eine Methode der chinesischen Volksheilkunde, die zur Krankheitsprävention und zur kosmetischen Hautpflege eingesetzt wird. Gua Sha besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird Jade, oder ein chinesischer Porzellansuppenlöffel oder werden abgerundete Tierhörner verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15 cm langen Zügen bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung in der Haut, wobei auch eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter Haut entstehen. Es dauert normalerweise 2 bis 4 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.


Klassische Massage

Die klassische Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein. Die klassische Massage verfügt über fünf Handgriffe, die aufgrund ihrer Wirkung in den unterschiedlichen Phasen einer Massage angewendet werden: Streichung, Kneten, Reibung, Klopfen und Vibration. Man unterscheidet die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlung. Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden. Bei der Teilkörpermassage wird nur ein Körperteil massiert. Beide Beine bzw. beide Arme zählen hier als ein Körperteil. Daraus ergeben sich folgende Teilmassagebereiche: Beine, Rücken (im Liegen und mit freiem Oberkörper), Arme, Brust, Bauch, Gesicht.


Sportmassage

Die Sportmassage ist eine optimale Ergänzung zur klassischen Massage. Sie geht gezielt auf die Bedürfnisse des Sportlers und die speziellen Probleme beim Sport ein. Der Körper wird so auf bevorstehende körperliche Beanspruchungen vorbereitet. Nach dem Sport wird regenerativ und lockernd massiert.


Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage beruht auf der Vorstellung, dass jedem Organ oder Körperteil eine bestimmte Zone der Fußsohle oder des Fußrists entspricht. Wird diese Region nun durch Massage stimuliert, wirkt sich das positiv auf das entsprechende Organ aus. Man kann sagen, dass die Füße quasi der Eingangsbereich zur Heilung sind. Die heute angewandte Form der oftmals auch als Fußzonenreflexmassage bezeichneten Technik basiert auf der Lehre verschiedener Kulturen. So war die Behandlung von Druckpunkten auf der Fußsohle in China und Indien schon vor mehr als 5000 Jahren bekannt. Aber auch in Japan und Ägypten wurden ähnliche Verfahren praktiziert.